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Aktualisiert April 2026

Was kostet eine Katze? — Der ehrliche Kosten-Ratgeber

Eine Katze kostet über ihr ganzes Leben zwischen 12.000 und 22.000 Euro — der Kaufpreis ist nur ein kleiner Teil. Hier findest du alle Kosten ehrlich aufgeschlüsselt: Anschaffung, Erstausstattung, monatlicher Unterhalt, Tierarzt, Versicherung, Senior-Pflege und versteckte Ausgaben. Plus: realistische Budget-Rechnungen und Spartipps.

Anschaffung

80-2.500€

Erstausstattung

200-500€

Monatlich

50-120€

Lifetime

12-22k€

Drei Budget-Szenarien für das erste Jahr

Kostenpunkt Budget (EKH Tierheim) Standard (BKH Züchter) Premium (2× Maine Coon)
Anschaffung150€1.000€2.400€
Erstausstattung200€400€800€
Kastration + Impfung150€300€700€ (inkl. HCM)
Futter (12 Mon.)400€600€1.400€
Streu (12 Mon.)150€200€300€
Tierarzt/Vorsorge250€300€500€
Erstes Jahr gesamt~1.300€~2.800€~6.100€
Folgejahre (je)700-900€1.000-1.500€2.000-2.800€
Lifetime (15 Jahre)~12.000€~18.000€~40.000€

Zahlen sind konservativ. Bei chronischen Erkrankungen oder Notfall-OPs können Lifetime-Kosten um 30-50% steigen.

Kosten nach Rasse im Vergleich

Rasse Anschaffung Monatlich Lifetime
Britisch Kurzhaar800-1.500€60-100€15.000-20.000€
Russisch Blau800-1.200€60-90€13.000-18.000€
Maine Coon800-1.500€100-180€22.000-30.000€
Ragdoll900-1.500€80-140€18.000-25.000€
Bengal1.200-2.500€100-200€22.000-35.000€
Sphynx1.500-2.500€100-180€22.000-32.000€
Sibirische Katze800-1.200€70-120€16.000-22.000€
EKH (Tierheim)80-250€50-90€10.000-15.000€

Alle Kosten im Detail

Was kostet eine Katze? — Die ehrliche Gesamtrechnung

Die volle Antwort: Eine Katze kostet über ihr ganzes Leben (15-20 Jahre) zwischen 12.000 und 22.000 Euro — das sind 700-1.100€ pro Lebensjahr. Der Kaufpreis (80-2.500€ je nach Herkunft) ist dabei nur ein kleiner Teil. Hauptkosten entstehen durch laufende Ausgaben (Futter, Streu, Tierarzt) und eventuelle Notfälle (1.500-5.000€ pro Krankheit). Zusätzlich: einmalige Erstausstattung (200-500€), Kastration (80-250€), Chip und Impfungen im ersten Jahr (200-350€). Zwei Katzen zu halten kostet nicht doppelt, aber ca. 60-80% mehr als eine — Futter und Tierarzt skalieren, aber Ausstattung und Streu teilt sich oft. Wichtig: Katzen sind keine „günstigen" Haustiere — viele unterschätzen die langfristigen Kosten drastisch.

Anschaffung: Tierheim vs. Züchter vs. Privat

Die Anschaffungskosten unterscheiden sich massiv nach Herkunft. Tierheim-Schutzgebühr: 80-250€ (inkl. Kastration, Impfung, Chip, Entwurmung) — mit Abstand günstigste und ethischste Option. Private Abgabe / Kleinanzeigen: 50-300€ — meist nicht kastriert/geimpft, zusätzliche Kosten einkalkulieren (200-400€ für Kastration, Impfung, Chip). Rassekatze vom seriösen Züchter: 600-2.500€ (Britisch Kurzhaar ab 800€, Maine Coon 800-1.500€, Bengal 1.200-2.500€, Sphynx 1.500-2.500€, Savannah 1.500-25.000€). Rassekatze aus Nothilfe: 150-500€ — für Katzenliebhaber mit Rasseneigung die beste Option. Vorsicht vor „Schnäppchen" unter 500€ ohne Papiere — fast immer unseriöse Vermehrer mit versteckten Folgekosten durch Krankheit.

Erstausstattung: 200-500€ einmalig

Die Erstausstattung ist einmalig, aber wichtig. Realistische Budgetspanne 200-500€, bei sparsamer Planung 150€, bei Premium-Qualität bis 800€. Essentielle Posten: Katzentoilette (30-80€, XL bei großen Rassen 80-150€), Streu (20-40€ für ersten Sack), Kratzbaum (80-250€, XXL für Maine Coon 200-500€), Transportbox (30-80€, crashsicher 80-150€), zwei Näpfe für Futter + Wasser (15-40€), Katzenbett oder Kuschelhöhle (30-80€), Spielzeug-Starterpaket (20-50€), Bürste/Kamm (10-30€ je nach Rasse), Futter-Vorrat für 2 Wochen (30-60€). Optional: Trinkbrunnen (30-80€), zweites Klo (30-80€, empfohlen), Katzennetz für Balkon (50-200€). Spartipp: gebraucht über Kleinanzeigen/Tierheim-Basar — Kratzbäume und Transportboxen gibt es oft für 20-50€ zweite Hand.

Monatliche Kosten: 50-120€ pro Katze

Die laufenden Kosten liegen je nach Rasse und Qualität bei 50-120€ pro Monat pro Katze. Aufschlüsselung: Futter 30-80€ (Sparfutter 20€, Premium-Nass 60-80€, BARF 80-120€, große Rassen +30%), Katzenstreu 10-25€ (Klumpstreu 10-15€, Premium 15-25€, bei zwei Katzen doppelt), Tierarzt-Rücklage 15-30€ (monatlich zurücklegen für Notfälle), kleinere Einkäufe 5-15€ (Leckerli, neues Spielzeug, Ersatz). Versicherung optional 8-30€ (OP-Versicherung 8-15€, Vollversicherung 20-40€). Für zwei Katzen nicht doppelt, sondern etwa 80-180€ — Skaleneffekt bei Streu, Ausstattung, Spielzeug. Bei Senior-Katzen (ab 10 Jahren): +20-50% durch häufigere Tierarztbesuche und Spezialfutter. Freigänger sparen etwas bei Beschäftigung, aber mehr Parasitenbehandlungen (+50-80€/Jahr).

Tierarztkosten: Routine, Vorsorge und Notfälle

Achtung

Tierarztkosten sind der größte Unsicherheitsfaktor. Jährliche Routine: 150-300€ (Impfung 50-80€, Entwurmung 30-60€, Checkup 40-80€, Krallen 20€). Bei Rassekatzen mit Gesundheitsrisiko zusätzlich jährlicher Ultraschall (HCM-Screening 80-150€). Einmalig: Kastration Kater 80-150€, Kätzin 150-250€, Chip + TASSO-Anmeldung 40-80€. Notfälle sind der Game-Changer: Blasenstein-OP 600-1.500€, Zahn-Sanierung 400-800€, Unfall-OP 800-2.500€, Chemotherapie bei Krebs 2.000-5.000€, Dialyse bei Niereninsuffizienz 3.000-8.000€. Die realistische Faustregel: 1.500-3.000€ Notgroschen auf Sparkonto vorhalten oder OP-Versicherung abschließen (8-15€/Monat deckt die meisten OPs bis 4.000€). Ohne Rücklagen müssen Halter im Notfall harte Entscheidungen treffen.

Rassen-Kostenvergleich: welche Katze ist günstig?

Die Rasse bestimmt die Lifetime-Kosten massiv. Günstige Rassen (Gesamtkosten Leben 10.000-15.000€): Europäisch Kurzhaar (aus Tierheim), Russisch Blau, Britisch Kurzhaar Blue — robust, wenig Erbkrankheiten, moderate Fresser. Mittlere Kosten (15.000-22.000€): Maine Coon (viel Futter, Ausstattung XXL, HCM-Screening), Ragdoll, Sibirische Katze, Siamkatze (hohe Aktivität = mehr Futter). Hohe Kosten (22.000-35.000€): Bengal, Sphynx (Pflegeprodukte, Heizung, Spezialfutter), Perserkatze (Fellpflege, Tierarzt, BOAS-Risiko). Extreme Kosten (30.000-60.000€+): Savannah F5+, Savannah F1-F4 mit Gehege-Bau. Tipp: Wer budgetbewusst einsteigen will, nimmt eine Europäisch Kurzhaar aus dem Tierheim — sanft, robust, kostengünstig, und rettet ein Leben.

Katzenversicherung: OP-Versicherung vs. Vollversicherung

Tipp

Katzen-Versicherungen sind in Deutschland zunehmend beliebt, weil Tierarztkosten gestiegen sind. Zwei Varianten: OP-Versicherung (8-15€/Monat) — deckt ausschließlich OPs bis 2.000-4.000€, günstig und für die meisten Halter sinnvoll. Vollversicherung (20-40€/Monat) — deckt OPs + Krankheitsbehandlungen + Medikamente, lohnt sich bei Rassekatzen mit Erbkrankheiten (Maine Coon, Perser, Bengal, Sphynx). Bekannte Anbieter: Agila, Barmenia, Petplan, HanseMerkur, Uelzener, Helvetia. Wichtig: Vorerkrankungen sind ausgeschlossen, daher früh abschließen (spätestens 6. Lebensmonat). Selbstbeteiligung: 15-25% sind Standard. Alternative: Selbst 20-30€/Monat auf ein Katzen-Sparkonto legen — nach 5 Jahren hast du 1.200-1.800€ Reserve ohne Versicherungsbürokratie.

Senior-Katze: Was kostet die Haltung ab 10 Jahren?

Achtung

Senior-Katzen (ab 10 Jahren) brauchen mehr Aufmerksamkeit — und Budget. Laufende Kosten steigen um 20-50%: Spezialfutter für Senior/Nieren/Diabetes (+10-30€/Monat), Tierarzt-Besuche halbjährlich statt jährlich (+200-400€/Jahr für Bluttests, Ultraschall), Medikamente bei chronischen Erkrankungen (z.B. Nierenmedikamente 30-80€/Monat, Arthrose-Schmerzmittel 20-50€/Monat), häufigere Zahn-Sanierungen (400-800€ alle 2-3 Jahre). Chronische Krankheiten wie Niereninsuffizienz (15-20% aller Senior-Katzen), Hyperthyreose oder Diabetes verursachen laufende Kosten von 80-200€/Monat. Im letzten Lebensjahr: oft 1.500-3.000€ für intensive Behandlung plus Euthanasie und Kremierung (100-300€). Halter sollten ab dem 8. Lebensjahr bewusst ein zusätzliches Polster von 2.000-3.000€ aufbauen.

Kosten senken: die 10 besten Spartipps

Tipp

Legitime Möglichkeiten, Katzenkosten zu senken ohne Abstriche: (1) Tierheim statt Züchter — spart 500-2.500€. (2) Großpackungen Futter und Streu — spart 20-30%. (3) Katzenfutter im Online-Abo (Zooplus, Fressnapf-Liebling) — 5-10% Rabatt. (4) Gebrauchte Kratzbäume und Toiletten — spart 50-70%. (5) Selbst basteln: Intelligenzspielzeug aus Karton, Toilettenpapier-Rollen. (6) Impfen nach Schema (nicht alles jährlich, RCP-Impfung alle 3 Jahre reicht). (7) OP-Versicherung früh abschließen — schützt vor 4-stelligen Notfällen. (8) Vorsorge statt Reparatur: Zahn-Check spart Sanierung, Gewichtskontrolle verhindert Diabetes. (9) Kastration — verhindert ungewollten Nachwuchs (sonst 500-1.500€ pro Wurf) und teure Tumore im Alter. (10) Zweitkatze statt vieler Urlaube: Zweite Katze ersetzt Katzenpension (-200-500€/Urlaub).

Versteckte Kosten: was viele Halter übersehen

Achtung

Viele Erstbesitzer vergessen diese versteckten Kosten: Urlaubsbetreuung (Katzenpension 15-25€/Tag × 14 Tage = 200-350€/Urlaub, oder Katzensitter 10-20€/Tag), Möbel-Schäden (zerkratzte Sofas, Teppiche — je nach Haushalt 500-2.000€ über die Katzenjahre), Rückenweh durch Schlepperei von Streusäcken (15 kg × 12 Monate = Rückenschmerz), kaputte Pflanzen (Zimmerpflanzen neu kaufen 100-300€/Jahr), Kautionsverlust bei Miete (wenn Vermieter nicht erlaubt oder Schäden geltend macht — 500-2.000€), Wohnungsrenovierung bei Auszug (Kratzer an Türrahmen, Urin-Geruch — 500-1.500€). Zusätzlich: Lifestyle-Kosten (Tupperware statt offene Lebensmittel, Fensterschutz, Absicherungen). Wer diese Kosten einkalkuliert, ist besser vorbereitet — viele unterschätzen die indirekten Ausgaben um 30-50%.

Zwei Katzen vs. eine Katze — Kostenvergleich

Zwei Katzen zu halten ist die artgerechte Lösung bei Wohnungskatzen — und günstiger als viele denken. Kostenaufschlag gegenüber einer Katze: nur 60-80%, nicht 100%. Warum? Skaleneffekte: Kratzbaum, Toiletten (zwei statt drei nötig bei zwei Katzen), Spielzeug, Transportbox (geteilt), Ausstattung — alles teilen sich die Tiere. Was sich verdoppelt: Futter, Impfungen, individuelle Tierarztkosten. Was sich nicht verdoppelt: Streu (+30-50% statt +100%), Ausstattung. Monatlich für zwei Katzen: 80-180€ statt 50-120€ für eine. Lifetime-Kosten: 20.000-35.000€ für zwei statt 12.000-22.000€ für eine. Plus: Zwei Katzen beschäftigen sich gegenseitig → weniger Katzensitter-Kosten im Urlaub, weniger destruktives Verhalten → weniger Möbelschäden. Bei Rassen wie Siam, Bengal, Sphynx ist Zweithaltung ohnehin Pflicht.

Budget-Planung: realistische Beispielrechnungen

Drei realistische Budget-Szenarien für das erste Jahr: (1) BUDGET („EKH aus Tierheim"): Anschaffung 150€ + Erstausstattung 200€ + Kastration 150€ + Futter/Streu/Tierarzt 800€ = ~1.300€ erstes Jahr, danach 700-900€/Jahr. (2) STANDARD („BKH vom Züchter"): Anschaffung 1.000€ + Erstausstattung 400€ + Kastration + Impfung 300€ + Futter/Streu/Tierarzt 1.100€ = ~2.800€ erstes Jahr, danach 1.000-1.500€/Jahr. (3) PREMIUM („Zwei Maine Coons"): Anschaffung 2.400€ + Erstausstattung 800€ + Kastration + Impfung + HCM-Screening 700€ + Futter/Streu/Tierarzt 2.200€ = ~6.100€ erstes Jahr, danach 2.000-2.800€/Jahr. Über 15 Jahre: Budget 12.000€, Standard 18.000€, Premium 35.000-45.000€. Plane ehrlich, dann gibt es keine bösen Überraschungen.

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Häufige Fragen zu Katzenkosten

Was kostet eine Katze im Monat?

Die monatlichen Kosten einer Katze liegen realistisch bei 50-120€. Aufschlüsselung: Futter 30-80€, Streu 10-25€, Tierarzt-Rücklage 15-30€, Kleinigkeiten 5-15€, optional Versicherung 8-30€. Bei zwei Katzen: 80-180€ (nicht doppelt, sondern ca. 60-80% mehr wegen Skaleneffekten bei Ausstattung und Streu). Großkatzen wie Maine Coon, aktive Rassen wie Bengal oder pflegeintensive wie Sphynx liegen am oberen Ende (100-180€). Senior-Katzen ab 10 Jahren +20-50% durch Spezialfutter und häufigere Tierarztbesuche.

Was kostet eine Katze über ihr ganzes Leben?

Eine Katze kostet über 15-20 Lebensjahre zwischen 12.000 und 22.000 Euro — je nach Rasse, Haltungsform und Gesundheit. Pro Lebensjahr: 700-1.100€. Aufteilung: Anschaffung und Erstausstattung (800-3.000€ einmalig), laufende Kosten (monatlich 50-120€ × Lebenszeit), Tierarzt inkl. Notfälle und Senior-Versorgung (5.000-10.000€). Bei teuren Rassen (Bengal, Sphynx, Persisch) 22.000-35.000€. Bei zwei Katzen 20.000-35.000€. Die Zahlen sind konservativ — mit chronischen Erkrankungen oder Notfall-OPs können Lifetime-Kosten 30.000-50.000€ erreichen.

Was kostet die Anschaffung einer Katze?

Die Kaufkosten variieren stark: Tierheim-Schutzgebühr 80-250€ (inkl. Kastration, Impfung, Chip), private Abgabe 50-300€ (oft zusätzliche Kastrationskosten), Rassekatze vom Züchter 600-2.500€ (BKH ab 800€, Bengal 1.200-2.500€, Sphynx 1.500-2.500€), Savannah 1.500-25.000€. Günstig und ethisch: Tierheim. Wer Rassekatze will, aber preiswert: Rassekatzen-Nothilfe (150-500€). Zusätzlich zu den Anschaffungskosten: 200-500€ Erstausstattung im ersten Monat, damit das Tier einziehen kann.

Lohnt sich eine Katzenkrankenversicherung?

Die OP-Versicherung (8-15€/Monat) lohnt sich für die meisten Halter, da sie teure Notfall-OPs (600-4.000€) abdeckt. Die Vollversicherung (20-40€/Monat) lohnt sich nur bei Rassekatzen mit bekannten Erbkrankheitsrisiken (Maine Coon, Perser, Bengal, Sphynx). Wichtig: Vorerkrankungen sind ausgeschlossen, daher früh abschließen (bis 6. Lebensmonat). Alternative: 20-30€/Monat auf ein Katzen-Sparkonto legen — nach 5 Jahren hast du 1.200-1.800€ Reserve. Empfehlung: OP-Versicherung + kleines Sparkonto für Routine-Tierarztkosten.

Wie viel kostet ein Tierarztbesuch?

Ein regulärer Tierarztbesuch kostet: Routine-Check + Impfung 60-120€, einfache Behandlung + Medikamente 80-150€, Blutbild 80-150€, Röntgen 80-150€, Ultraschall 80-180€. Notfälle: Kleinere OP (z.B. Entfernung Fremdkörper) 400-800€, Kastration 80-250€, Zahn-Sanierung 400-800€, Blasenstein-OP 600-1.500€, komplexe Unfall-OP 1.500-3.500€. Chemotherapie bei Krebs: 2.000-5.000€. Dialyse bei Niereninsuffizienz: 3.000-8.000€. Realistische Jahres-Tierarztkosten: 200-500€ bei gesunder Katze, 500-2.000€ bei Senior- oder chronisch kranken Katzen.

Wie teuer ist Katzenfutter monatlich?

Katzenfutter kostet je nach Qualität und Rasse 30-120€ pro Monat. Günstige Marken (Whiskas, Felix): 20-30€ — aber oft zu wenig Fleisch, viele Zusätze. Gute Supermarkt-Marken: 30-50€. Premium-Nassfutter (Animonda Carny, MjAMjAM, Catz Finefood): 50-80€. BARF (Rohfütterung): 80-120€. Große Rassen wie Maine Coon fressen ca. 30-50% mehr. Bei zwei Katzen: 60-140€ pro Monat. Hochwertiges Futter verhindert Tierarztkosten durch Diabetes und Harnwegsprobleme — Sparen am Futter rächt sich oft langfristig.

Wie viel kostet die Kastration einer Katze?

Die Kastrationskosten: Kater 80-150€ (einfacher Eingriff), Kätzin 150-250€ (aufwendiger, weil Bauchraum-OP). Teilweise in Tierheim-Schutzgebühren enthalten. Frühkastration (ab 3 Monaten, Tierheim-Standard) ist günstiger. In manchen Städten gibt es Kastrations-Aktionen (-30-50%) für Freigänger und freilebende Katzen. Die Kastration lohnt sich finanziell enorm: Verhindert unerwünschten Nachwuchs (sonst 500-1.500€ pro Wurf), senkt Krebsrisiko bei Kätzinnen um 90%, reduziert Markierverhalten und Territorialkämpfe bei Katern. In vielen Gemeinden ist Kastration für Freigänger gesetzlich Pflicht.

Welche Katze ist am günstigsten in der Haltung?

Die günstigste Katze langfristig: eine Europäisch Kurzhaar aus dem Tierheim. Gründe: niedrige Anschaffung (80-200€), robuste Gesundheit (kaum Erbkrankheiten), moderate Fresser, pflegeleichtes kurzes Fell, lange Lebenserwartung ohne chronische Krankheiten. Lifetime-Kosten: 10.000-15.000€. Ähnlich günstig: Russisch Blau (robust, gesund) und Britisch Kurzhaar (aber teurer in Anschaffung). Teuerste Rassen: Savannah (bis 60.000€), Sphynx (hohe Pflege + Heizkosten), Bengal (aktive Ausstattung), Perserkatze (Pflegeprodukte + BOAS-OPs). Zusätzlich: Wohnungskatzen kosten meist weniger als Freigänger (weniger Parasitenbehandlungen, Unfälle).

Wie viel kosten zwei Katzen im Vergleich zu einer?

Zwei Katzen kosten ca. 60-80% mehr als eine, nicht doppelt. Skaleneffekte: Kratzbaum und Ausstattung bleiben, Streu nur leicht mehr (+30-50%), Spielzeug geteilt, Transportbox geteilt. Verdoppelt: Futter, Impfungen, individuelle Tierarztkosten. Monatlich: 80-180€ für zwei statt 50-120€ für eine. Lifetime: 20.000-35.000€ für zwei statt 12.000-22.000€ für eine. Vorteile der Zweithaltung: sozialer, weniger destruktives Verhalten, keine Katzenpension-Kosten im Urlaub nötig. Bei Rassen wie Siam, Bengal, Sphynx ist Zweithaltung sowieso Pflicht — dann lieber von Anfang an einplanen.

Was sind versteckte Kosten bei Katzenhaltung?

Oft übersehene Kosten: Urlaubsbetreuung (Katzenpension 200-350€ pro 2-Wochen-Urlaub, oder Katzensitter 100-200€), Möbelschäden (zerkratzte Sofas, Türen — über 15 Jahre 500-2.000€), Zimmerpflanzen-Ersatz (100-300€/Jahr), Kautionsverlust oder Renovierungskosten bei Miete (500-2.000€), neue Vorhänge/Teppiche bei Kratz-/Harn-Schäden, zusätzliche Reinigung (Haare, Geruch). Lifestyle-Anpassungen: Fensterschutz, gesicherter Balkon, Kautionsanhebung bei neuer Wohnung. Realistische Gesamt-Aufschlagpreise: 30-50% der Lifetime-Kosten sind indirekt. Wer 12.000€ Direktkosten kalkuliert, sollte 15.000-18.000€ ansetzen.

Ab welchem Einkommen kann ich mir eine Katze leisten?

Finanzielle Faustregel: Monatliches Nettoeinkommen sollte mindestens 1.500€ betragen für eine Katze, 2.000€+ für zwei. Dazu: 2.000-3.000€ Notgroschen auf Sparkonto (für Tierarzt-Notfälle), stabile Lebenssituation (kein bevorstehender Umzug in Mietwohnung ohne Tiererlaubnis). Für Rassekatzen (Maine Coon, Bengal, Sphynx): Mindestens 2.500€ Netto und 5.000€ Notgroschen. Wer Bafög bekommt oder im Minijob arbeitet: erwäge erst eine stabile Situation. Alternative für knappes Budget: Tierheim-Katze, OP-Versicherung (10€/Monat) und strenge Kostenkontrolle reichen aus. Wichtig: Geld ist nicht der einzige Faktor — Zeit, Stabilität und Verantwortung zählen mindestens genauso.

Wie kann ich Katzenkosten sparen, ohne Abstriche zu machen?

Legitime Spartipps: (1) Tierheim statt Züchter (-500-2.500€). (2) Futter im Online-Abo mit 5-10% Rabatt (Zooplus, Fressnapf Bonus). (3) Großpackungen Streu und Futter (-20-30%). (4) Gebrauchte Kratzbäume und Transportboxen (-50-70%). (5) OP-Versicherung früh abschließen (-tausende bei Notfall). (6) Zweitkatze statt Katzenpension im Urlaub. (7) Kastration ist Pflicht — verhindert teure Tumore im Alter. (8) Hochwertiges Futter = weniger Tierarzt durch Diabetes/Harnwege. (9) Vorsorge (Zahn-Check, Gewichtskontrolle) statt teure OPs. (10) Gemeinschafts-Kauf mit Katzenbesitzern aus Freundeskreis (Futter-Großpackungen teilen).

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Alle Katzen sind wunderbare Tiere

Egal ob Rassekatze oder Mischling — jede Katze verdient ein liebevolles Zuhause. Bevor du bei einem Züchter kaufst, schau bitte in deinem lokalen Tierheim vorbei. Dort warten Tausende tolle Katzen auf eine zweite Chance. Adoption rettet Leben.